Was Anbruch ist – Wohin wir wollen

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Seit nun mehr als einem halben Jahr arbeiten wir aktiv an dem Projekt Anbruch. Seitdem ist es uns gelungen, einen kleinen, aber beständigen Autorenstamm zu bilden und eine kontinuierliche Leserschaft zu gewinnen. Doch wir wollen einen Schritt weitergehen. Wir wollen Träger eines Kulturbegriffs werden, der dem zeitgenössischen widerspricht.

Kultur ist das verbindende Element, aus dem heraus sich Gemeinschaft bildet. In der Kultur sammelt sich das Schöpferische des Menschen. Gerade in der sinnentleerten Moderne ist es notwendig, der permanenten Präsenz der Dinge das Schöpferische des Menschen gegenüber zu stellen. Die Begegnung mit der Kultur kann den Blick auf die Welt verändern. Hier liegt der mögliche Ursprung des Wandels. Wir wollen eine Plattform für diesen Kulturbegriff schaffen.

Eine alternative Plattform für Kultur

Ein erster Schritt ist bereits getan. Durch theoretische Überlegungen und konkrete Hinweise konnten wir einen Einblick in verschiedene Bereiche unserer Kultur und des Lebens eröffnen.

Unser Autor Daniel Zöllner besticht regelmäßig durch philosophische Reflexionen, die den Prozess der Moderne analysieren und verständlich machen. Beate Brossmann hingegen veranschaulicht uns die Moderne in Form von Literatur, sie hat sich als fundierte Kennerin und gründliche Leserin hervorgetan. Oliver Niehaus konfrontiert uns mit zeitgenössischen Phänomenen, die von dem tiefen Bedürfnis der Suche nach dem Sinn und Gemeinschaft geleitet werden. Lutz Meyer sprengt die Grenzen der ökologischen Frage und Florian Lachtrup überzeugt durch seine zivilisationskritischen Impulse. Zuletzt sei auf unsere neue Reihe #leinwandhelden von Jonas Mahraun hingewiesen, die uns vergessene und verkannte Künstler zugänglich macht. Erweitert wird unser Kanon von weiteren Einzelbeiträgen.

In Form von tiefgreifenden Gesprächen, wie beispielsweise mit dem Künstler Axel Krause oder jüngst mit Jan Bärmig, wir schaffen eine Plattform für diejenigen, so meinen wir, die unseren Kunstbegriff teilen. Wir führen zusammen, was zusammen gehört.

Der Sprung ins echte Leben

All das, was wir mit unseren Artikeln umkreisen, findet jedoch auch im realen Leben statt. Daher wird es für uns in Zukunft wichtig sein, die Möglichkeit eines anderen Lebens in die Welt zu tragen. Ein richtiges Leben im Falschen ist möglich. Anbruch soll erlebbar werden, ein anderes Lebensgefühl vermitteln und einen neuen Blick auf die Welt prägen. Hierfür arbeiten wir für das kommende Jahr an Veranstaltungs- und Seminarkonzepten.

Hierfür ist Eure Hilfe gefragt. Anbruch ist geistig vollkommen unabhängig und frei. Helft mit, eine alternative, aber nicht isolierte Plattform für Kultur und Leben zu etablieren. Unterstützt uns dabei durch Beiträge oder wichtige Hinweise, die Gehör finden sollten. Zitate, Bilder, Grafiken – alles ist möglich. Damit wir unsere Arbeit so fortführen können, brauchen wir jedoch auch finanzielle Unterstützung. Helft uns dabei und sorgt dafür, dass wir unsere Arbeit weiter professionalisieren können. Hier geht es zum Spendenformular.

Nur gemeinsam sind wir stark. Helft mit und werdet Teil des Wandels.

1 KOMMENTAR

  1. Dieser Schritt ist überfällig. Das links dominierte Kulturestablishment hat nichts Substanzielles mehr zu sagen. Es fehlt die früher vorhandene Frische, die Inspiration für eine optimistische Zukunft. Überall die gleichen ausgelebten Floskeln, Phrasen oder Formen und Bilder …
    Ihre bisherigen Beiträge lassen hoffen. Bleiben Sie auf diesem Weg!
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf diesem schweren und schönen Marsch …

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