Wozu der Mensch fähig ist – Francisco Goya

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Der spanische Maler Francisco de Goya (1746-1828) ist vor allem durch seine Radierungen bekannt. Doch sein Einfluss auf die Kunst der Moderne ist kaum zu unterschätzen, so gilt er als derjenige Künstler, der den Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert am eindrucksvollsten festgehalten hat. Seine Darstellungen der Umwälzungen der Moderne haben somit auch großen Einfluss auf Dichter und Schriftsteller gemacht, Baudelaire sei nur als ein Beispiel genannt. Goya zeigt, wozu der Mensch fähig ist.

Neben der starken Symbolkraft und der breit gefächerten Deutungsvielfalt sprechen Goyas Bilder aber auch durch seinen meisterhaften Stil an, mit dem er seiner Zeit weit voraus ist. Insbesondere seine Lichtführung sticht hervor. Hinzu kommt seine Porträtmalerei, in der er den Menschen höchst individualisiert darstellt und nicht zugunsten eines Ideals abstrahiert – willkommen in der Moderne.

#bringbackart mit Francisco Goya!

Die Anbetung der Heiligen Dreifaltigkeit, 1798.

 

Die letzte Kommunion des hl. Josef von Calasanz, 1819.

 

Heiliger Gregor, um 1796-99.

 

Waldschnepfen, 1808-12.

 

Flug der Hexen, 1797-98.

 

Der Hexensabbat, 1798.

 

Bandit ermordet eine Frau, um 1798.

 

Gefängnisinneres, 1793.

 

Flagellantenprozession, um 1808-14.

 

Der Traum der Vernunft bring Ungeheuer hervor, 1797-98.

Weiterführende Dokumentation:

 

Alle Bilder entnommen aus:

Peter-Klaus Schuster/Wilfried Seipel (Hg.), Goya. Prophet der Moderne, Köln 2005.

 

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