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In der dritten Folge von Wer redet ist nicht tot haben sich Tano Gerke und Jonas Mahraun mit Ellen Kositza weibliche Verstärkung eingeladen. https://youtu.be/ce_g1xSHxEo Auch für Spotify und Soundcloud.
Passend zum Sonntagabend präsentieren wir die zweite Folge von Wer redet ist nicht tot, dem Kulturpodcast mit Tano Gerke und Jonas Mahraun. https://youtu.be/bJoAMwr_Vr0 Auch auf Spotify oder Soundcloud
Es ist soweit: Wir präsentieren die erste Folge von Wer redet ist nicht tot, der Kulturpodcast von Tano Gerke und Jonas Mahraun. Warum Nazis so selten schreiben konnten, wie man sich an geisteswissenschaftlichen Fakultäten würdevoll verhält, welche Frage man im Zweifel an...
Der neue Roman "Sorotonin" von Michel Houellebecq zeichnet ein Abbild der spätkapitalistischen Gesellschaft und gibt einen Einblik in die seelische Verfassung unserer Zivilisation. Doch handelt es sich auch um ein Selbstbild Houellebecqs? Gibt es noch einen Ausweg aus der Sinnlosigkeit der Moderne, wie ihn Houellebecq in "Unterwerfung" aufgezeigt hat? Wo...
Es ist kalt in Feuerland. Am Südzipfel des amerikanischen Kontinents, dort, wo die Elementargewalten dreier Weltmeere aufeinanderprallen, Regen und Hagel wie Eiszapfen vom Himmel fallen und eisige Winde das Atmen erschweren, hat ein Stamm seine Heimat gefunden. Die Kaweskars, die „Menschen“ wie sie sich selbst nennen, haben eine jahrtausendelange...
Hier geht es zum ersten Teil Der Schritt in die Moderne Der Übergang vom Mittelalter in die Moderne beginnt bereits im 14. Jahrhundert mit dem Nominalismus Wilhelm von Ockhams (1288–1347). Nicht mehr die Allgemeinbegriffe der aristotelischen Philosophie sind für Ockham alles bestimmende Wirklichkeit, sondern die Einzelheiten der Wahrnehmung, die erst durch...
In seinen „Thesen über Feuerbach“ fordert Karl Marx dazu auf, die Welt nicht nur zu interpretieren, sondern sie zu verändern. Linkes Denken geht mit Marx nicht vom Bestehenden aus, sondern von der Utopie. Die bestehende Gesellschaft ist nur die unvollkommene Vorstufe der klassenlosen Gesellschaft und deshalb verachtenswert – auch...
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„Komm! ins Offene, Freund!“ Hölderlin: Der Gang aufs Land Die Welt zerbricht. Überall ist Aufbruch. Das Gewohnte ist aufgebrochen. Selbst die „Bürger“, jene also, die ein Wohnungsdach birgt und vor der Witterung behütet, hört man über Obdachlosigkeit klagen – über die Obdachlosigkeit, die Georg Lukács die „metaphysische“ genannt hat. Jenen „Bürgern“...
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Wir brechen auf und lassen die alte, marode Zivilisation hinter uns. Wir verlassen die sichere Umgebung und stoßen vor ins Ungewisse. Getrieben von dem Bedürfnis, dem menschlichen Leben eine neue Form zu geben. Zugleich wissen wir, es wird keinen sicheren Hafen geben. Wir bleiben immer in Bewegung, wir experimentieren,...
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Die katastrophalen Umwälzungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben die Gebeine von Abermillionen in die Knochenmühlen geführt. Doch der physischen Vernichtung ging eine umfassende geistige Zerstörung unseres Kontinents, Europas, voraus. In seinem autobiographischen Letztwerk widmete sich der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig (1881 – 1942) ebenjenen Verheerungen, die...