Die Welt als Fassade – Zdzislaw Beksinski

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Der polnische Maler und Designer Zdzislaw Beksinski (1929-2005) kreierte im Stil des Surrealismus düstere Untergangsvisionen. Dominiert sind seine Bilder von einer apokalpytischen Stimmung, die sich wie eine zweite Natur hinter unserer Welt verbirgt. Beksinski konfrontiert uns eindrucksvoll mit der großen Sorge vor dem postmortalen Nichts.

Neben den düsteren Visionen Beksinskis sticht besonders seine produktive Schaffenskraft hervor, er schuf über dreihundert Bilder, welche teilweise im Museum in Tschenstochau zu bestaunen sind. Dabei äußerte er sich immer recht wortkarg über die Symbolkraft seiner Bilder und forderte den Betrachter auf, die Ästhetik und Form der Bilder auf sich wirken zu lassen. Er enttarnt durch seine Bilder eine Welt, hinter deren Fassade Untergang und Verfall bestimmend sind. Auch in Beksinskis privatem Leben spielte der Tod eine unmittelbare Rolle, einer seiner Söhne beging Selbstmord und seine Frau starb an einer schweren Krankheit. Der Tod thront über allem.

 

 

 

Einige Reprints seiner Gemälde gibt es hier zu erwerben.