Archaische Betrachtungen: Mann im Krieg

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So verlasse ich meyn Heim, lasse meyn Weib derweyln

So verlasse ich meyn Land zu wehren der meyn

Es treibt mich Angst, es treibt mich Zorn

Auf zur Grenz gen Feindeshand, ruf meyn das Horn

 

Mag sie spinnen, mag sie stricken

Mag ihr Sinn der meyn Gedenken

Ich musste gehn, sie blieb da stehn

 

Wenn der Feind sie je erreicht

Wird mein Blut niemals bestehn

Der Feind war nah, ich musste gehn

Ich kann sterm gibt der meyn genug

Sie muss leben, erhalten meyn Blut

 

So ging ich sterm, in fremder Erd

Daheim das Weib welch ich begehrt

So musst ich sterm für Ihr Wohl

Singt sie ein Lied für mich in Mol

 

Fraun stricken, Fraun gebärn

Männer kämpfen Männer Sterm

 

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